![]() |
Der Tageskommentar
|
![]() |
Impressum
Hier werden aktuelle Tagesereignisse kommentiert. Ich schreibe spontan und zu allem, zu dem ich meine, einen Kommentar abgeben zu müssen. Ältere Tageskommentare befinden sich im Archiv, das allerdings nur mittels Paßwort zugänglich ist. Auf Bestellung - mit mindestens zwei Wochen Bearbeitungszeit - kann ich Halbjahresbände zum Preis von jeweils 15,- Euro inklusive Versand ausdrucken.
|
Schwarzes Brett / Terminankündigungen
|
|
Meine aktuelle Bücherhalde: |
Die spirituelle Welt ist derzeit vergriffen. Laut meinem Verleger soll im Juni nachgedruckt werden, vorausgesetzt es sind genügend Vorbestellungen eingegangen.

13. März 2010 - 1 US-Dollar = 1,422 Deutsche Mark - Gold: 1.567,11 DM - Rohöl: 115,56 DM
Christian Lindner, der Generalsekretär der FDP (den Namen mußte ich natürlich nachschlagen) sagte im ARD Morgenmagazin, daß Westerwelles Verhalten die Demokratie und die Regeln des Anstandes verletzen. Ach nein, nicht Westerwelles Verhalten, sondern die KRITIK an Westerwelles Verhalten. Natürlich, nicht die Fehler schaden der Demokratie und verletzen den Anstand, sondern die bodenlose Unverschämtheit, auf diese Fehler hinzuweisen. Ja, der Abstieg der Politik und vor allem der Politiker in Merkel-Deutschland ist unübersehbar. Mit Rom hat es nichts mehr zu tun, das ist nur noch dekadent.
Na endlich ist es soweit, der Mißbrauchsskandal hat den Papst erreicht. Dabei hätte dieser Dauerskandal gerne weiter vertuscht bleiben können, wenn sich der Vatikan angemessen von Bischof Williamson distanziert hätte. Wer nicht auf seine "älteren Brüder" hören will, muß natürlich die Skandalknute zu spüren bekommen. Oder haben Sie gedacht, daß es um irgendwelche Opfer ginge? Oder meinen Sie, staatliche Internate seien besser? Es geht hier schließlich um 50 Jahre... Und um den Holocaust. Nicht einmal die Kirche darf einen anderen Gott neben ihm haben, sonst wird sie ans Kreuz geschlagen.
Zwischen Israel und den USA herrscht wieder eitel Sonnenschein. Wegen 1.600 Wohnungen bekommt man sich doch unter Freunden nicht in die Haare, oder? Nach jahrzehntelanger Waffenbrüderschaft... Zur Feier der wiederhergestellten Freundschaft haben die Israelis ein Feuerwerk gezündet, natürlich in Form eines Luftangriffes auf den Gaza-Streifen. Es gibt immer einen Grund zu bombardieren... Heute morden wir in Gaza, morgen in der ganzen Welt.
Ich habe Guttenberg ja mal wegen seiner guten Personalführung gelobt - aber scheint noch seine Lehrlingsphase gewesen zu sein. Jetzt macht er das, was alle tun: Wer nicht spurt, der fliegt. Schon geringe Zweifel an der Unfehlbarkeit der Führung sind Blasphemie und führen zum Rauswurf. Diesmal hat es einen Brigadegeneral getroffen, der sich erkundigt hat, warum Generalinspekteur Schneiderhan entlassen wurde und wie der aktuelle Standpunkt des Ministeriums bezüglich der Bombardierung von Tanklastern mit umgebenden Zivilisten wohl sei. Einzelheiten über den Brief behält das Ministerium für sich.

12. März 2010 - 1 US-Dollar = 1,430 Deutsche Mark - Gold: 1.586,20 DM - Rohöl: 117,51 DM
Der Bundesgrüßhorst gab Winnenden die Ehre seines Kondolenzbesuchs zum Jahrestag des Amoklaufs. Prof. Dr. Horst Köhler forderte dort die Zurückhaltung der Medien, um keine Nachahmungstäter zu provozieren. Damit die qualitätsfreien Medien darüber auch wirklich ausgiebig berichten, hat er den Bundesgrüßhorst dahingeschickt. Außerdem forderte er gebetsmühlenhaft eine Verschärfung des Waffengesetzes. Ich hingegen meine, wir haben in Deutschland viel zu wenige Waffen, als zu viele. Da kann sich sogar ein Theo Waigel hinstellen und stolz erklären, er sei der Vater jenes Euro, der einen Großteil der Bundesbürger massiv Geld gekostet hat, ohne anschließend Gefahr zu laufen, von den eigenen Personenschützern über den Haufen geschossen zu werden. Ansonsten gilt: Waffen töten keine Menschen. Es sind die Menschen, die diese Waffen bedienen, die andere Menschen töten. Aber woher soll das ein Bundesgrüßprofessor wissen? Und außerdem: Hätte er das gewußt, hätte er fragen müssen, woran eine Gesellschaft krankt, in der zugängliche Waffen zu Amokläufen anstiften.
Gibt es noch eine Form der Begünstigung, deren ein Herr Westerwelle noch nicht verdächtig ist? Da zahlt ein reicher Hotelier Spenden und schon sinkt der Mehrwertsteuersatz für Hotels, da reist ein Lebensgefährte in der Staatmaschine mit und erhält im Gastland ein "Damenprogramm", da begleiten notorische FDP-Spender den Herrn Außenminister auf seinen Flugreisen, da verleiht der FDP-Vorsitzende den Projekten seines Bettgenossen durch seine Anwesenheit zusätzlichen Glanz bei der Eröffnungsgala und jetzt soll er auch noch für die Firma seines Bruders den Türöffner gespielt haben. Ach ja, eines hat er noch nicht getan: In Schreiben mit dem Briefkopf seines Ministeriums für Plastikchips für Einkaufswagen geworben. Ein Herr Möllemann mußte deswegen zurücktreten.
Ich verstehe ja, daß sich Leistungen an die FDP wieder lohnen müssen. Ich verstehe auch, daß die FDP in der Zeit ohne Regierungsbeteiligung einen gewissen Versorgungsstau angehäuft hat. Das war damals bei den Grünen nicht anders. Aber so ungeschickt wie Westerwelle und Niebel haben die sich nicht angestellt.
Griechenland streikt mal wieder. Warum auch nicht? So ein Streik ist doch ganz hübsch, wenn man kein Geld in der Kasse hat. Keine Sorge, die Streiks gehen zu Ende, wenn Merkel das nötige Geld nach Griechenland geschafft hat. Hier ein Sonderfonds, dort eine kleine Hilfe durch staatseigene Bankinstitute und da noch eine Bürgschaft... Die BRD muß ja schließlich helfen, sonst wackeln wieder einmal Banken. Die verlieren bei einem Bankrott von Griechenland eine Menge Geld, das erfordert einen helfenden Griff in die Steuerkasse. Das muß die Kanzlerin tun, das steht schon in ihrem Amtseid: Ich schwöre, daß ich meine Kraft dem Wohle der deutschen Banken widmen, deren Nutzen mehren, Schaden von ihnen wenden, sie vor dem Grundgesetz und den Gesetzen des Bundes bewahren und verteidigen, meine Zahlungspflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jede Bank üben werde. So wahr mir Gott helfe.
Ich hatte heute einen Anruf von einer Leserin, der auffällt, daß in letzter Zeit zahlreiche Bäume gefällt werden, vor allem in der Nähe von Straßen. Vor allem Bäume, deren Blätterdach die Einsicht und damit die Überwachung von oben einschränkt, durch Hubschrauber und Satelliten. Da ich nicht weit herumkomme, kann ich diese Beobachtung nicht bestätigen. Sie paßt jedoch ins Schema: Wenn eine neue Währung vorbereitet wird, also eine Maßnahme der Phase 5, dann sind auch andere Vorbereitungen möglich, die der Niederschlagung der sozialen Unruhen des Phase 4 dienen. In früheren Zeiten wurden bei einer befürchteten Belagerung die Deckungsmöglichkeiten im Glacis beseitigt, um ein freies Schußfeld zu bekommen. Die Aktion gegen die Bäume erinnert verdächtig an eine Bereinigung des Glacis.
In eigener Sache: Ja, Odalin 8 ist abgeschlossen und Odalin 3 kommt wirklich demnächst heraus. Aber leider muß ich aus gegebenem Anlaß etwas anderes ansprechen: Ich bekomme immer wieder Mails mit dem Inhalt: Ich lese Ihre Tageskommentare sehr gerne, aber im letzten haben Sie ein Thema angesprochen, das doch... Liebe Leser, wenn ein Gefängnisbeamter sich beschwert, daß ich seine Kollegen abfällig als "Schließer" bezeichnet habe, nehme ich das zur Kenntnis und gebe mir Mühe, meine Wortwahl zu verbessern. Wenn mir jedoch jemand vorschreiben möchte, was ich in dem einen oder anderen Punkt zu meinen oder gänzlich zu unterlassen habe, dann ist das Zensur. Der Tageskommentar ist kurz und pointiert, das hat zur Folge, daß ich nicht auf jeden Teilaspekt eingehen kann. Deshalb ist die Darstellung einseitig und eine Meinungsäußerung, ausführlicher behandele ich einzelne Themen im Pranger. Wenn ich damit beginne, mir Themen verbieten zu lassen, besteht der Tageskommentar bald nur noch aus der Kopfzeile, mit Datum und Kursen. Es ist Ihr gutes Recht, anderer Meinung zu sein als ich, ganz im Gegenteil, das ist ein gutes Zeichen, denn es zeugt davon, daß Sie eine eigene Meinung haben. Und genau das bitte ich auch mir zuzugestehen.

11. März 2010 - 1 US-Dollar = 1,433 Deutsche Mark - Gold: 1.685,66 DM - Rohöl: 117,25 DM
Philipp Rösler hat tatsächlich auch gute Ideen. Er möchte die Medikamentenkosten in der BRD senken. Das dürfte für die Pharmaindustrie nur insofern ein Problem sein, daß wir bislang die höchsten Preise der Welt bezahlen müssen. Das heißt, der Gesundheitsminister möchte für etwas weniger Ausbeutung eintreten. Leider muß ich an diese gute Nachricht zwei schlechte anheften: Erstens, das Gesetz kommt mit merkelhafter Geschwindigkeit, jetzt wird erst mal ein halbes Jahr alles zerredet und dann das schlechteste Konzept umgesetzt. Zweitens, es geht bei dieser Diskussion im Höchstfall um gerade einmal zwei Milliarden Euro - also um eine Summe, die diese Regierung für die Rettung einer Bank binnen Stunden aus dem Ärmel schüttelt.
Merkel will schärfere Konsequenzen - im Kampf gegen Staatskrisen. So titelt jedenfalls n-tv. Dabei will das gar nicht Merkel, sondern Sarkozy. Die entscheidungsfaule Hosenanzug-Ausfüllerin steht nur daneben und himmelt den Irrwisch aus Paris an. Die Konsequenzen sind Sanktionen gegen Länder, die sich zu hoch verschulden oder sonstige Dinge tun, die der Regierung in Paris mißfallen. Frankreich als alte Hegemonialmacht regiert gerne anderswo mit. In der BRD ist das sowieso einfach, da deren Regierung sich seit einigen Monaten in Handlungsunfähigkeit gefällt. Immerhin - die FDP-Spendenkonten funktionieren noch.
Israel möchte zum Auftakt der Friedensgespräche mit den Palästinensern mal eben 1600 jüdische Wohnungen in das arabische Ostjerusalem bauen. Würde die Gegenseite das wollen, wäre Israel natürlich "empört" und würde lauthals verkünden, das sei "nicht hinnehmbar". Aber so machen das die Juden und die Kanzlerin steht wie immer in bedingungsloser Solidarität zu Israel. So ein bißchen Apartheid und Vertreibung stören da ganz gewiß nicht. US-Vizepräsident Biden ist ein bißchen verärgert, weil die Israelis das gerade dann verkünden, wenn er sich darum bemüht, Friedensgespräche anzubahnen. Aber ehrlich, wen interessiert schon ein US-Vizepräsident?
Immerhin, es gibt eine gute Nachricht: Wenn wir schon nicht mehr Exportweltmeister sind, müssen wir wenigstens Reiseweltmeister bleiben. Ich würde das ja begrüßen, wenn Reisen tatsächlich bildete oder den Horizont erweiterte. Nur, leider, kommen die Leute genauso ungebildet und mit Scheuklappen gegen die Probleme hierzulande zurück, wie sie fortgeflogen sind. Nur eines haben sie durch das Reisen in der Regel gelernt: auf das Ausland zu schimpfen. Alles ist da so schrecklich, da muß man nächstes Jahr unbedingt wieder hin.

10. März 2010 - 1 US-Dollar = 1,439 Deutsche Mark - Gold: 1.615,66 DM - Rohöl: 117,49 DM
Na, jetzt übertreibt sie aber. Wir haben Anfang März und die Klima-Kanzlerin verwandelt Spanien und Südfrankreich in einen Winteralptraum. Ein bißchen Klimabekämpfung mag ja ganz sinnvoll sein, aber das muß doch nicht gleich in eine Eiszeit ausarten. Das Wetter schafft es einfach nicht, sich an die Vorgaben des Klima-Kartells zu halten. Wie sollen da weiterhin Milliardenspenden fließen, wenn die Leute sich beim Schneeschippen erschöpfen? Das ist eben der Vorteil, wenn Steuergelder vergeudet werden: Ob sinnvoll oder nicht, bezahlt wird immer. Deshalb möchte Merkel ja auch eine Klimasteuer, am besten eingetrieben durch die EU.
Ach wie schön... Türken drehen in Deutschland einen Film auf Türkisch, das Machwerk wird auf der Berlinale hochgejubelt und soll uns jetzt in den Kinos vorführen, wie problembeladen doch die Existenz als Türke in Deutschland ist. Dabei gibt es eine ganz einfache Lösung dafür: Ab nach Hause! Türken in der Türkei haben keinerlei Integrationsprobleme und Türkisch sprechen dort auch fast alle. Die kulturellen Eigenheiten, wie rechtlose und geschlagene Frauen, gehören zu landestypischen Verhaltensweisen, da dürfen wir uns nicht einmischen. Besser dort, als daß wir diese Probleme zu uns holen.
"Israel fälscht im großen Maßstab" Das hat die Polizei in Dubai festgestellt, welche die Ermordung eines Hamas-Führers in ihrem Land untersucht. Ja und? Soll das jemanden erstaunen? Schon in Asterix und Obelix kann man nachlesen, daß Juden "aus geschäftlichen Gründen" gerne andere Namen annehmen. Man muß sich höchstens wundern, daß sie das diesmal so unprofessionell machen, daß es auffällt. So heißt die "Hypo Real Estate" ja auch nicht "Bernd Knobloch Bank". Und Josef Ackermann fungiert ja auch als Schweizer und nicht als Israeli. Und ja, es ist ein reiner Zufall, daß von allen Staaten auf der Welt nur Israel nicht von der Finanzkrise betroffen ist.
Israel möchte sich jetzt einen Atomreaktor zulegen. Ich finde das höchst bedenklich, einem Staat, der nicht einmal den Atomwaffensperrvertrag unterzeichnet hat, den Zugriff auf Atomtechnologie zu gestatten. Das ist schließlich eine höchst gefährliche Weltgegend, geradezu der Ursprung des Terrorismus'. Am Ende bauen die Israelis noch eine schmutzige Bombe... Obwohl, die Israelis haben ja schon genug schmutzige Bomben. Und Nuklearmacht sind sie auch. Aber ihnen deshalb noch mehr Nukleartechnik geben? Diesen Leuten kann man nicht trauen... Dann doch lieber dem Iran, die Perser sind wenigstens friedlich und verüben keine Morde mit falschen Pässen.
Jetzt hat sogar Papstbruder Georg Ratzinger eingestanden, in seiner Zeit als Chorleiter der Regensburger Domspatzen Ohrfeigen verteilt zu haben. Ohrfeigen? Das ist ja fürchterlich! Man stelle sich vor, Ohrfeigen! Das ist ja... das ist ja... eine läßliche Sünde! Verglichen mit dem Denunziantentum "pflichtgetreuer" Staatsbürger, mit der Korruption deutscher Politiker, mit der Geldgier der Bonusritter in den Banken, der Trägheit deutscher Wähler... Mein Gott, da hätte der alte Mann eine Menge Leute abzuschellen, wenn das in Ohrfeigen ausartete... Kinder ohrfeigen ist nicht gerade die großartigste aller erzieherischen Maßnahmen, aber sie wirkt schnell und direkt. Das Problem sind nicht zu viele, sondern zu wenige Ohrfeigen. Da die Ohrfeige von manchen Eltern als Liebesbeweis bezeichnet wird, gehe ich davon aus, daß unsere Politiker in Berlin einen Anspruch auf eine geradezu unendliche Menge von Liebesbeweisen durch das deutsche Volk verdient haben.

9. März 2010 - 1 US-Dollar = 1,435 Deutsche Mark - Gold: 1.612,20 DM - Rohöl: 117,21 DM
Der Bayerische Zensurfunk hat seine Verschnitt-Aktionen damit begründet, daß die Sendung um eine halbe Stunde gekürzt werden mußte. Dabei wäre das ganz einfach gewesen: Einfach alle Doldi-Interviews rauswerfen und schon wäre das Soll erfüllt. Habe ich Doldi geschrieben? Das sollte natürlich "Promi" heißen. Wen interessiert es denn, wie einem Christian Ude das Programm gefallen hat? Das kann jeder ganz gut ohne den Münchner Oberbürgermeister selbst entscheiden. Es reicht vollkommen, wenn der Herr das Oktoberfest anzapft, mehr Fernsehpräsenz dieses Herrn ist überflüssig.
Schäuble schlägt die Einführung eines Europäischen Währungs Fonds vor. Der dürfte so funktionieren wie der Internationale Währungs Fonds: Die BRD zahlt ein, Franzosen verwalten das Geld und wenn jemand Geld braucht, läßt er sich das Geld von Paris anweisen, gegen Auflagen zum Nutzen Frankreichs. Und wenn die Auflagen der Franzosen nicht genehm sind, bekommen wir wieder Hakenkreuze zu sehen. Der Sinn dieses Fonds besteht darin, unter Umgehung des Maastricht-Vertrags Mitgliedern der Euro-Zone direkt finanzielle Hilfen zukommen zu lassen. Merkel ist bereits total begeistert, endlich deutsches Geld auf eine neuartige Art und Weise in der Weltgeschichte zu verteilen.
Obwohl es derzeit überaus angesagt ist, muß ich gestehen, daß ich als Kind nicht mißbraucht worden bin. Die Gewalt der Lehrer und sogar der Lehrerinnen gegenüber uns Schülern hielt sich in vertretbaren Grenzen, obwohl Ohrfeigen in den ersten Schuljahren noch erlaubt waren. Und ich kann sogar nur einen einzigen Mitschüler benennen, der zu Hause sein Auge gegen eine Faust geschlagen hat. Mit anderen Worten: Selbst wenn derzeit sexueller Mißbrauch und Gewalt gegen Schülern aus den letzten Jahrzehnten durch die Nachrichten gezerrt werden - das sind Ausnahmen, nicht die Regel. Aber vielleicht bin ich ja bloß nicht gründlich genug untersucht. Ein erfahrener Therapeut redet jedem Patienten eine Traumatisierung ein, vor allem, wenn er dafür bezahlt wird. Und ein paar Leute können so aus ihrem langweiligen Leben ausbrechen, indem sie sich nach Jahrzehnten zu Opfern erklären. Vor allem, wenn die Täter schon nicht mehr leben, ist das relativ einfach.

8. März 2010
Großbritannien und die Niederlande fordern von Island 3,8 Milliarden Euro. Die Isländer haben darüber abgestimmt und beschlossen, nicht zu zahlen. In zivilisierteren Zeiten hätten Eng- und Niederländer nun je eine Flotte ausgerüstet und Island zwecks Inkasso besetzt und ausgeplündert. In römischen Zeiten hätte man die Isländer in die Sklaverei geschleppt und so die Schulden abarbeiten lassen. In biblischen Zeiten, also im jüdischen Alten Testament, hätte Gott Jahwe die vollständige Ausmordung aller Isländer einschließlich deren Viehs befohlen. Was passiert in demokratischen Zeiten? Das, was immer passiert: Der Wille des Volkes wird ignoriert und die Regierung zahlt trotzdem. Und die wahren Schuldigen, die Bankmanager, kommen unaufgehängt davon.
Andererseits, wenn das Euro-Schulden sind, ist die Sache nicht so schlimm. Mit 25 Millionen kauft man schnell noch eine Tonne Gold und legt das sicher unter einen Geysir, damit da so schnell kein Eng- oder Niederländer herankommt. Dann veranstaltet man eine Gläubigerkonferenz, da gehen vier Monate ins Land, in denen man nichts bezahlt. Sollte sie dann noch leben und sogar noch in Amt und Würden sein, ernennt man Angela Merkel zur Schlichterin. Dann hat man ausgesorgt, denn bis Merkel etwas entscheidet, vergehen mindestens fünf Jahre. Sollte Merkel nicht mehr zur Verfügung stehen, nimmt man eben Barack Obama, der kommt ebenfalls nie zu Ergebnissen. Es genügt ja zu warten, bis sich der Euro in Wohlgefallen auflöst. Dann taucht man unter den Geysir, schabt ein paar Späne ab und tilgt damit die Schulden, mit großzügigen 50% Zinsen.
Leistung soll sich wieder lohnen, sagt Westerwelle gerne (nur mag er das nicht im Bayerischen Zensurfunk vorgehalten bekommen). Und laut WELT lohnen sich Leistungen an die FDP besonders. Wer da ein wenig spendet, darf mit GIA (Guido International Airline) im Gefolge des Herrn Außenministers um die Welt fliegen und hat so einen exklusiven Türöffner dabei. Wer bei einem solchen Angebot noch Geld für ein wenig Plauderei mit Rüttgers bezahlt, ist wirklich selbst schuld.
Sie freuen sich bestimmt, daß wir wieder die "Woche der Brüderlichkeit" haben. Diese wurde 1952 eingeführt, um den Dialog zwischen Judentum und Christenheit zu fördern. Wie diese Förderung aussieht, wird durch die diesjährige Verleihung der Buber-Rosenzweig-Medaille gezeigt. Diese erhält der "Stararchitekt" Daniel Liebeskind für seine Leistung, die jüdische Geschichte in Architektur abzubilden. Bitte fragen Sie nicht mich, worin da ein Dialog besteht. Dafür ist das Vergabekomitee zuständig.
Was macht Jürgen Rüttgers so? Die WELT stellt ihn mit dem Rücken zur Wand. Ganz abschreiben sollte man den Mann noch nicht, auch wenn er mit einem schweren Handicap zu kämpfen hat: Er leidet unter Merkel, seine Konkurrenten nicht. Ein Christian Ude kann immer verschweigen, daß er bei der SPD ist, Jürgen Rüttgers hingegen muß seine Zugehörigkeit zur CDU öffentlich eingestehen. Die WELT bietet in einer ihrer üblichen Umfragen die Koalitionen Schwarz-Gelb, Rot-Rot-Grün und Schwarz-Grün an. Ich halte die unter "Sonstige" eingestufte große Koalition für die wahrscheinlichste Lösung. Warum? In einer großen Koalition kann sich der nicht-regierende Hosenanzug wieder zur Ruhe setzen, ohne daß sich die Wähler daran stören.
In eigener Sache: Ich habe noch drei bis fünf Seiten Odalin 8 vor mir, dann kann ich endlich Odalin 3 abschließen und herausgeben. Seit heute hat dieses Buch auch ein Titelbild. Paßworte und Bücher werde ich diese Woche ebenfalls verschicken. Und ja - ich rühre im März Odalin 9 bestimmt nicht an.

7. März 2010
Ich schreibe so viel über die Kanzlerin, daß ich unbedingt auch auf die beiden großartigen Erfolge ihrer zweiten Amtsperiode eingehen muß. Ja, ehrlich, Erfolge, echte Erfolge, und zwar nicht bei dem Bau eines Kreisverkehrs in Mittelmietraching, sondern bei echten Weltproblemen. Obendrein wurden diese Erfolge so erzielt, wie es die Kanzlerin besonders gern hat: nicht durch Arbeiten, sondern durch bloßes Herumsitzen.
Also, da wäre die Klimakatastrophe. Die hat Merkel doch prima bekämpft mit diesem strengen Winter, der zwar nicht "Rekordwinter" genannt werden soll (Auf Wunsch von Frau Knobloch, vermute ich mal), aber doch außergewöhnlich kalt, außergewöhnlich schneereich und außergewöhnlich lang gewesen ist. Ganz davon abgesehen wurde inzwischen veröffentlicht, daß die ganze Hysterie eine einzige Geldschneiderei war, bei der irgendwelche "Wissenschaftler" eine "Hockeyschläger-Kurve" zusammenphantasiert haben. Jedenfalls ist dieser Blödsinn jetzt hoffentlich erledigt und das verdanken wir ausschließlich Angela Merkel, denn wäre sie nicht zur Klimaschwindel-Konferenz in Kopenhagen geflogen, um dort unauffällig die Schnauze zu halten, wäre dieser Winter doch nie über uns und die ganze Nordhalbkugel der Erde hereingebrochen.
Falls es Sie interessiert, wie man so einen Klimaschwindel in die Wege leitet...
Und was hat Merkel noch getan? Sie hat sich ein Herzensanliegen erfüllt! Wir wissen doch alle, wie wichtig ihr die Existenz und das Existenzrecht ihres geliebten Israels ist. Und? Richtig! Israel ist tatsächlich noch nicht von der Landkarte verschwunden! Ist das nicht ein großartiger Erfolg der Kanzlerin und ihrer Regierung? Und das durch einfaches Nichtstun! Das soll ihr erst mal einer nachmachen!
Nach diesen großartigen Erfolgsmeldungen ein kleines bißchen... Nennen wir es Realität. Die Kanzlerin kann sich vorstellen, Hartz IV an Schulpflichtige auch in Form von Sachleistungen auszuzahlen. (Falls Sie diesen Satz im abfälligen Tonfall der Kanzlerin-Parodien von Urban Priol gelesen haben, tut mit leid, das ist nicht "Neues aus der Anstalt", das ist original Berichterstattung aus dem Kanzlerhof.) Und es ist das, was ich schon seit Monaten ankündige: Umstellung von Hartz IV von Bargeld auf Gutscheine. Da hat sie ja echt lange gebraucht, Priols Trulla. Was lange währt, wird endlich Phase 3.

6. März 2010 - 1 US-Dollar = 1,437 Deutsche Mark - Gold: 1.630,62 DM - Rohöl: 117,32 DM
Stellen Sie sich einen schönen Garten vor, mit Rosenhecken, Ruhebänken, einem kleinen hölzernen Gartenhaus, einem Grillplatz und dem Spruch "Grüß Gott, tritt ein, bring Glück herein" über dem Gartentor. Gefällt Ihnen das? Dann gehören Sie wegen Volksverhetzung verhaftet! Betrachten Sie diesen Garten doch einmal mit den Augen des Zentralrats der Juden in Deutschland: Diese Rosenhecken versinnbildlichen geradezu den Stacheldraht der Konzentrationslager. Die Gartenlaube ist eine unerträgliche Anspielung auf die zugigen Baracken, in denen Juden eingesperrt waren. Die Ruhebänke sind ein klarer Hinweis auf die Flächen, auf denen die Leichen der Vergasten aufbewahrt wurden, bis sie auf dem Grillplatz, der die Krematorien darstellt, zu rückstandsloser Asche verbrannt worden sind. Der Gipfel der Unverschämtheit ist aber der zynische Spruch über dem Eingangstor, bei dem jeder gleich versteht, daß hier in Wirklichkeit das verabscheuungswürdige "Arbeit macht frei" gemeint ist.
Jetzt verstehen Sie bestimmt, wieso eine Charlotte Knobloch über die "Fastenpredigt" vom Nockherberg empört ist. Zumal die Dame nicht als Ehrengästin aller Ehrengäste in vorderster Reihe, sondern irgendwo tief versteckt im Publikum sitzen mußte. Sie wurde weder offiziell durch den Festredner begrüßt, noch vom Fernsehen interviewt, es gab nicht einmal eine Betroffenheitsadresse mit unendlichem Schuldeingeständnis, sondern nur ein Herziehen über Politiker. Klar, daß die Dame deswegen beleidigt ist. Aber keine Sorge, nächstes Jahr wird alles besser. Da ist die leicht beleidigte Dame abgewählt.
Beleidigt ist übrigens auch Guido Westerwelle, der schon angedroht hat, diese Veranstaltung künftig zu boykottieren. Da habe ich nichts dagegen, diese ganzen Freibiergesichter, die da auf anderer Leute Kosten tafeln und zechen, sind sowieso nur eine unangenehme Begleiterscheinung. Es spricht sehr gegen die Qualität des öffentlich-rechtlichen Fernsehens, wenn uns diese Herrschaften noch-nicht-betrunken beim Einzug, teilbesoffen in der Pause und unzurechnungsfähig am Ende vorgeführt werden müssen. Und zu Westerwelle: Früher standen liberale Parteien einmal für die Abschaffung von Vorschriften und für die freie Rede. Wie gut, daß wir jetzt wissen, daß die Westerwelle-FDP jetzt wieder den Tatbestand der Majestätsbeleidigung einführen möchte.
Widme ich diesem lokalen bayerischen Ereignis zu viel Aufmerksamkeit? Nun, der Darsteller, das einstige Stoiber-Double Michael Lerchenberg, wurde inzwischen zurückgetreten. Wir brauchen nicht mehr von Diktaturen wie der DDR und dem Dritten Reich zu reden, der Gesinnungsterrorismus in der BRD eifert diesen Zuständen längst nach. Kein Wunder, daß in diesem Land der freie Geist und das freie Wort verkommen, daß Büttenreden zum Verrat an der Narrenkappe geworden sind. Kein Wunder, daß in diesem Land nur noch fünftklassige Unterhaltung über die Schirme flimmert, Thomas Gottschalk und Harald Schmidt sind eben politisch zuverlässig. Alle anderen möchten bitte ihre Vortragsmanuskripte von der Meinungszensurstelle des Zentralrats genehmigen lassen.
Übrigens - die Empörung hat nicht ausgereicht, den Saal zu verlassen. Das Freibier war wichtiger.
Der griechische Premierminister ist nach Deutschland gekommen und hat um "politische Unterstützung" gebeten. Eine geschickte Umschreibung, denn Griechenland braucht eines von zwei Dingen: Geld oder Polizeitruppen, welche die Aufstände im Land niederhalten. Da er offiziell kein Geld will, geht es also um die EUROGENDFOR, eine internationale Polizeibrigade von 3.000 Mann, die dank des Lissabon-Vertrags Schießerlaubnis hat. Und wir? Wir lehnen uns zurück und sehen in aller Ruhe zu, wie dort im Namen der Bilderberger, der Illuminaten oder der Neuen Weltordnung ein Volk unterjocht wird,
Griechenland hat übrigens neue Staatsanleihen plaziert. Fünf Milliarden Euro wollten die Griechen haben, 16 Milliarden hätten sie bekommen. Das sind doch gute Nachrichten, oder? Die ganze Welt drängt sich danach, dem gerade noch bankrotten Griechenland Geld zuzuwerfen. Ist das nicht schön? Die Regierung redet vom Sparen, die Griechen gehen auf die Straße und protestieren dagegen, über den Erfolg läßt sich gar nichts aussagen, trotzdem prügeln sich die Banken darum, Geld nach Griechenland zu schaufeln. Seltsam... Wie viel davon hat wohl die EZB beigesteuert? Statt 0,5% Leitzins 6% auf Griechenanleihe zu kassieren ist doch ein gutes Geschäft, oder?
Der Haushaltsausschuß hat getagt und die Neuverschuldung für 2010 um 5,8 Milliarden Euro zu drücken. Was nach Zauberei und harter Arbeit klingt, war die simple Annahme, daß die Arbeitslosenzahlen in diesem Jahr zurückgehen und deshalb die Bundesagentur zur Verschleierung der Arbeitslosigkeit weniger Geld brauchen wird. Wenn wir schon dabei sind: Nehmen wir an, daß bei Versuchsbohrungen in der Kölner Bucht ein Erdölfeld mit 800 Milliarden Barrel gefunden wird, daß die katholische Universität Eichstätt die Technik der kalten Fusion entwickelt und bei Cottbus riesige Goldvorkommen auftauchen - dann erreichen wir für den Haushalt 2011 bestimmt einen Überschuß.
Am Rande der Handwerksmesse München wurde die Bundeskanzlerin aufgefordert, rasche Entscheidungen zu Gunsten der Wirtschaft zu treffen. Zum Glück hatte die Mikrophonanlage im richtigen Moment einen Aussetzer, so daß kein Notarzt gerufen werden mußte. Die Worte "rasch" und "Entscheidung" blieben der verehrten Frau Bundeskannsnich deshalb erspart.
PS. Die Nockherberg-Fastenpredigt wurde am Mittwoch live ausgestrahlt und am Freitag wiederholt. Die vom Zentralen Empörungsrat beanstandete Stelle war bei der Wiederholung herausgeschnitten. Wie steht es im Grundgesetz Artikel 5 Absatz 1?
Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
Das Grundgesetz muß demnach in einem anderen Deutschland gelten. In einem Deutschland, in dem es einen Bayerischen Rundfunk gibt, der seine zahlenden Zuschauer so sehr respektiert, daß er sich nicht selbst kastriert. Es sind die Kleinigkeiten, mit denen der Niedergang einer Demokratie anfängt. Die Stufe der Kleinigkeiten haben wir bereits hinter uns gelassen, wir sind schon beim Offensichtlichen - und bald beim Offenkundigen.

5. März 2010 - 1 US-Dollar = 1,441 Deutsche Mark - Gold: 1.631,95 DM - Rohöl: 115,77 DM
Der Goldpreis macht in den letzten Tagen so richtig Freude. Natürlich nur dann, wenn Sie meinem Rat gefolgt sind und sich rechtzeitig eingedeckt haben. Am 3. November 2009 konnte man einen Krügerrand für 742 Euro kaufen, heute kostet er 870 Euro. Jetzt stellt sich die Frage, ob man in Torschlußpanik kaufen soll, bevor Gold über 1.000,- Euro abhebt. Wenn Sie noch gar kein Gold haben, schlagen Sie zu. Ihr Risiko besteht darin, daß Sie zu teuer kaufen. Wenn Sie abwarten, laufen Sie Gefahr, im Fall der Not gar kein Gold zu haben.
Beim Gold spielen Sie Billard über Bande. Der Goldpreis notiert in Dollar, Sie kaufen in Euro, das heißt, das Wertverhältnis von Euro zu Dollar geht in die Rechnung mit ein. Solange der Euro unter Druck ist, geht der Goldpreis in die Höhe, geht der Dollar wieder unter Wasser, bieten sich Kaufgelegenheiten. Ich gehe davon aus, daß die Griechenlandkrise trotz Merkel gelöst wird. Dann nehmen die Hedgefonds ihre Gewinne mit und fallen über ein weitaus schwächeres Opfer her: das britische Pfund. Gott Baal Mammon straft dann England.
Damit ist das Spiel noch nicht zu Ende, der steigende Euro dürfte Ihnen dann noch einmal eine günstige Kaufgelegenheit bieten. Warten Sie nicht auf bessere Zeiten, sollte Gold noch einmal unter 800 Euro fallen, gehen Sie "all in". Sie dürfen in diesem Spiel nicht außer Acht lassen, daß die Spieler die Gewinne schließlich von Jetons in echte Währung tauschen wollen. Der Euro und der Dollar haben keine Ewigkeitsgarantie, diese zerfallen schließlich ebenfalls. Wo sollen die Gewinne angelegt werden? In israelischen Schekeln? Mir wäre das Land zu klein und zu unsicher. In chinesischen Renminbi? In russischen Rubeln? Es gibt nur eine Währung, die in den letzten 5.000 Jahren immer gültig geblieben ist: Gold und Silber. Wenn die Hedgefonds ihre Gewinne in diese Währung umschichten, gibt es zwei Gewißheiten: Die Preise gehen Richtung Mond - und die Währungen sind erledigt.
Anmerkung für Leser der Frau Durer: Laut ihrer Prognose fällt das Gold im Herbst noch einmal. Diese Prognose bezieht sich auf das Preisniveau im Herbst. Wenn das Gold dann von 1.250 Euro auf 1.000 Euro fällt, hat Frau Durer wie so oft recht - und Sie hätten trotzdem besser heute gekauft.
Ach Gott, wie tief ist der Zentrale Empörungsrat doch gesunken. Die haben es mittlerweile nötig, sich über den Starkbieranstich auf dem Nockherberg in München aufzuregen, weil da ein Vergleich mit "Konzentrationslagern" benutzt worden ist. Natürlich, wenn sich willfährige Vollstrecker wie Münchens Oberbürgermeister Christian Ude gleich selbst vor deren Karren spannen, braucht man sich nicht zu wundern. Und weil wir gerade bei Weltkatastrophen sind: bei der phantasielosen Schülerquälanlage, dem Holocaust-Mahnmal in Berlin, sind mittlerweile 2200 der häßlichen Quader beschädigt. Zum Glück wurde Lea Rosh daran gehindert, einen Backenzahn einzugießen, sonst wäre diese unwiederbringliche Reliquie bereits in einem Gully verschwunden. Woran das liegt? Ein Fehler des jüdischen Stararchitekten, schlechtes Feng Shui, zu häufiges Anpinkeln, Pfusch am Bau, geballter Mißmut der pflichtschuldigst hindurchgetriebenen Schülerhorden oder schlicht und einfach die Hand Gottes soll bis 2011 herausgefunden werden. Ob sich Merkel-Deutschland dann mit 2,0 Billionen Euro offizieller Staatsschulden noch eine Sanierung leisten kann? Obwohl, das geht. Wenn man die Sanierung des Kanzleramts ein paar Jahre verschiebt und im ohnehin nicht genutzten "Arbeits"-Zimmer der Kanzlerin ein paar Eimer aufstellt, bekommt man das Geld schon zusammen.

Aber das ist nur noch mit Paßwort zugänglich - dank eines lästigen Denunzianten.
![]() |
|||
|
Mein neuestes Buch - für 21,- Euro in Ihrer Buchhandlung ISBN 978-3-941956-34-6 |
|||
|
© Michael Winkler Meine |
|||
Hauptseite / Der aktuelle Pranger